Platz 18: Johannes Hild

Jahrgang 1992,

verheiratet,

von Geburt an wohnhaft in Baiersdorf.

  • Designierter Geschäftsführer eines IT-Beratungsunternehmens
  • Ehemaliger Jugendausschussvorsitzender, Konfirmandenbetreuer u.v.m. der evangelischen Kirchengemeinde Baiersdorf
  • 1. Vorstand der Wirtschaftsjunioren Erlangen / Erlangen-Land
  • Abteilungsleiter Handball beim Baiersdorfer SV
  • 1. Vorstand und Gründer der SG DJK Erlangen/Baiersdorf

ISEK:

ISEK hat uns doch ganz klar vor Augen geführt, was die Baiersdorfer Bürger*innen wirklich wollen:

  • eine lebendige, kulturell hochwertige Innenstadt
  • einen funktionierenden ÖPNV sowie ausgeweitete Angebote an Fuß-& Radwegen anstelle einer ständigen Förderung des Autoverkehrs
  • Angebote für eine erfüllende Freizeitgestaltung, z.B. durch Vereine im Kultur- und Sportbereich
    • Und hier insbesondere Angebote für Jugendliche
  • Nach der verheerenden Flut im Jahre 2007 (!) endlich ein Minimum an Sicherheit bei Hochwasser

…und vieles mehr, das seit Jahren von der CSU versäumt wurde…

Wirtschaft & Arbeitsplätze:

Als Grüne wollen wir allerdings nicht nur im öko-sozialen Bereich Akzente setzen, auch wirtschaftlich gilt es, zahlreiche Optimierungen vorzunehmen. In meiner Funktion als Kreissprecher der Wirtschaftsjunioren Erlangen / Erlangen-Land bin ich zu nachhaltigem wirtschaften verpflichtet und verlange das auch von allen ortsansässigen Unternehmen. Nachhaltigkeit bedeutet hier für mich auch, mikroökonomisch sinnvoll zu agieren und dafür Sorge zu tragen, dass keine unnötigen Finanzmittel dem Baiersdorfer Geldkreislauf entzogen werden, wie es in der Vergangenheit zu oft der Fall war. Nur in Abstimmung mit der lokalen Wirtschaft lassen sich langfristig Arbeitsplätze schaffen und sichern, Neuansiedlungen und Auflösungen sozial und ökologisch sinnhaft in unsere Stadt zum Gemeinwohl integrieren. Hierzu auch, aber nicht nur, neue Wege in der Energieversorgung unserer Gemeinde zu gehen. Symbolträchtige Einzelprojekte schaffen nur überschaubaren Nutzen, wenn sie in keinem größeren Zusammenhang unserem Gemeinwohl dienen.

Soziales & Bau:

Auch im Mammutbereichen „Wohnen“ wünsche ich mir neben einer überschaubaren Transparenz in den letzten Jahren (das Internet ist ja für so manche Fraktion auch in Baiersdorf noch Neuland) eine langfristige Vision anstelle einzelner, kaum langfristiger Projekte. Wie alle Bürger*innen möchte ich mich nicht zwischen bezahlbarem Wohnraum und Lebensqualität (Hochwasserschutz, Luftqualität) entscheiden müssen. Müssen Gelder langfristig an große Bauträger abfließen, nur weil sie es verstehen, jeden Quadratzentimeter effizient zuzubauen und kurzfristig mehr Wohnraum zu schaffen? Wollen wir ein „Baiersdorf der Reichen“ schaffen, wo der Quadratmeterpreis einer Immobilie schon die 3.000 EUR überschritten hat? Wie sollen sozial Schwache da mithalten?

Ich wünsche mir einen offenen Dialog, um z.B. über eine „Vision Baiersdorf 2100“ zu diskutieren und wo ein nachhaltiger Austausch zwischen Bürgern und Stadtrat stattfindet.

In meiner eigenen Jugend habe ich fernab der „Schönwetterpolitik“ unserer damaligen Stadtführung an vielen Stellen mitbekommen, wo die Reise hin geht, wenn sozial Schwache zu wenig gefördert werden und deren Kinder, bis heute meine Freunde, schlimmstenfalls in die Kriminalität abrutschen, weil kein Angebot da ist, wo eigentlich kluge Köpfe hätten gefördert werden können.

Lassen Sie uns die Herausforderungen unserer Zeit gemeinsam bewältigen und „frischen Wind“ in den Stadtrat bringen!