
Winfried Platz
FÜR bAIERSDORF
| Listenplatz 6 |
| Leben: geb. 1960 in Würzburg |
| Heimat: Igelsdorf (seit 1992) |
| Umfeld: verheiratet, 2 Kinder |
| Ausbildung/Beruf: Freischaffender Architekt, Hochbauingenieur und Bausachverständiger |
| Engagement: Mitglied bei Bündnis 90/Die Grünen, OV Baiersdorf, seit 3 Jahren als Sprecher |
| Kontakt: winfried.platz@gruene-baiersdorf.de |
WIR FÜR
BAIERSDORF
Winfried Platz
Meine Generation konnte den größten Teil ihres Lebens in Sicherheit, Freiheit und Wohlstand verbringen. Unser Handeln bzw. Nichthandeln wird das Leben der kommenden Generationen auf diesem Planeten beeinträchtigen. Wir wissen seit dem Bericht des “Club of Rome” aus den 1970ern, daß der Ausstoß von Treibhausgasen zur Erdüberhitzung führen wird.
Deshalb will ich durch meine ehrenamtliche Mitarbeit in dem von mir vor 7 Jahren mitgegründeten Ortsverband von Bündnis 90/ Die Grünen etwas zurückgeben.
8. März: GRÜN wählen.
Meine Schwerpunkte:
- Die Profiteure der Baurechtschaffung bei den Folgekosten ihres Geschäftes zur Kasse bitten und so die finanzielle Handlungsfähigkeit der Stadt wiederherstellen.
- Die Planungshoheit als vornehmstes Recht der Stadt aktiv nutzen, um die Siedlungsstruktur ortsbildverträglich und sozial ausgewogen zu gestalten.
- Die Folgen des Klimawandels wie sommerliche Überhitzung oder Hochwassergefahr wegen zunehmender Starkregenereignisse durch bauliche Maßnahmen dämpfen.
- Transparenz in allem Verwaltungshandeln, grundsätzlich keine Hinterzimmertreffen und Absprachen außerhalb des Stadtrates.
- Regelmäßiges Einbeziehen der Bürgerschaft durch Versammlungen:
Die Baupolitik in Baiersdorf hat in den letzten Jahrzehnten stets dazu geführt, daß die Gewinne infolge der Baurechtschaffung privatisiert und die Folgekosten für die Infrastruktur sozialisiert wurden. Ich setze mich dafür ein, daß die Kommune grundsätzlich die betreffenden Grundflächen kauft, bevor sie das Baurecht schafft. So profitiert die Allgemeinheit von der enormen Wertsteigerung durch das von ihr geschaffene Baurecht.
Wenn das nicht möglich ist, soll die Kommune durch sogenannte städtebauliche Verträge einen Teil der Gewinne der Bauträger, Investoren, Immobilienhändler und Grundeigentümer durch einen Investitionszuschuß für Infrastrukturmaßnahmen abschöpfen, der ganz ähnlich wie Erschließungskosten pro Quadratmeter vom Käufer verbindlich zu leisten ist.